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Suchmaschinenranking: Machtkampf der Suchmaschinen

Mit Suchmaschinenranking wird eigentlich die Reihenfolge der von Suchmaschinen ermittelten Ergebnisse definiert. Die Betreiber der Suchmaschine legen die jeweiligen Kriterien, über welche Inhalte ein Internetauftritt für die optimale Positionierung verfügen muss, in einer Art Rangordnung fest.

Eine Beeinflussung kann durch gezielte Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO genannt) erfolgen. Bei der Nutzung illegaler oder unerwünschter SEO-Methoden drohen dem Website-Betreiber Sanktionen in Form von Negativ-Bewertungen und Löschungen aus dem Suchmaschinen-Index.

Eine weniger oft thematisierte Form des Suchmaschinenrankings ist das Ranking der Suchmaschinen selbst sowie Statistiken über das Verhalten der Internet-User in Bezug auf die Nutzung von Suchmaschinen. Richtig genutzt geben diese Daten Anhaltspunkte dafür, auf welche Suchmaschinen-Faktoren bei Websites für eine optimale Positionierung geachtet werden muss.

Wie viele Suchanfragen beantwortet Google täglich?

Das sich auf Analysen der digitalen Welt spezialisierte Unternehmen comScore hat hierzu Statistiken aus dem Monat Dezember 2012 veröffentlicht, wonach in diesem Monat weltweit 176 Milliarden Anfragen über Suchmaschinen gestellt wurden.

Suchmaschinenranking und die weltweiten-suchanfragen
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SuchanfragenVon diesen Anfragen wurden 114,7 Milliarden über die Suchmaschine Google gestellt, was Google mit 65,2 % zum Weltmarktführer macht. Erst mit einem großen Abstand folgen die chinesische Suchmaschine Baidu mit 14,5 Milliarden Anfragen und die Suchmaschine Yahoo, über die immerhin 8,6 Milliarden Suchanfragen gestellt wurden.

Die aus Russland stammende Suchmaschine Yandex belegt mit 4,8 Milliarden Anfragen den vierten Platz.

Das Schlusslicht bildet der in anderen Bereichen sonst so erfolgreiche Anbieter Microsoft, über dessen Suchmaschine lediglich 4,5 Milliarden Suchanfragen gestartet wurden.

Suchmaschinenranking: Wie viele Menschen nutzen Google?

Diese Daten werden von der nächsten Analyse untermauert, die das Nutzerverhalten dokumentiert. Denn im Monat Dezember 2012 haben 1,17 Milliarden unterschiedliche User die Suchmaschine Google genutzt. Der große Abstand zu den Konkurrenten zeigt sich durch etwa 290 Millionen verschiedene Nutzer der Suchmaschinen Baidu und Yahoo. Immerhin schafft es hier Microsoft mit knapp 270 Millionen Usern auf den vorletzten Platz vor der mit 74 Millionen Nutzern registrierten Suchmaschine Yandex.

wieviele-sucher
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Zunächst zeigen diese Statistiken auf, dass für eine gute Positionierung von Websites kein Weg an Google vorbeigeht.

Der Anbieter selbst gibt über 200 das Suchmaschinenranking beeinflussende Faktoren an.

Weder die Ranking-Faktoren selbst, noch deren Gewichtung werden jedoch von Google publiziert. Viele Unternehmen analysieren daher die Eigenschaften von gut positionierten Websites und vergleichen mutmaßliche Faktoren.

Bekannt ist, dass beispielsweise für Google Deutschland die sogenannten „Social Signals“ von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter die Positionen im Google-Index erheblich beeinflussen. Andererseits positionieren sich Websites mit einem Höchstmaß an Werbung, insbesondere Adsense Werbeblöcke, nicht optimal.

Die Mischung macht das Ranking aus

Gut strukturierte Websites mit einer gekonnten Mischung aus hochwertigen Links, starken Marken, Keyword-Domains und Meta-Keywords haben gute Chancen auf eine adäquate Platzierung beim Suchmaschinenranking.

Wer jedoch mit seinem Internetauftritt auch in der fernöstlichen Region erfolgreich sein will, sollte mit seiner Website auch den Ranking-Kriterien von Baidu entsprechen. Hierzu gehören u.a.

  • chinesische Inhalte,
  • Keywords und
  • ein Hosting-Standort in China.

Aufgrund der strikten Zensur im chinesischen Web müssen verlinkte Seiten immer wieder überprüft werden.

Letztendlich hängt es von der jeweiligen Zielgruppe und der Region ab, welchen Kriterien des Suchmaschinenrankings die Website entsprechen muss. Wer jedoch seinen Webauftritt nach den Vorgaben von Google optimiert, ist nach den aussagekräftigen Daten aus den Statistiken immer auf der sicheren Seite.

Was wird bei einer Offpage Optimierung gemacht?

Im Gegensatz zur On Page Optimierung, welche sich noch relativ gut selbst steuern lässt, werden als Off Page Optimierung alle Faktoren bezeichnet, die sich nicht auf der Webseite befunden.

Hier spielen einige Faktoren mit, die oftmals etwas schwerer vom Webseitenbetreiber beeinflusst werden können.

Dennoch ist es natürlich wichtig, nichts unversucht zu lassen! Zusammengefasst: It´s all about links! Einige OffPage Optimierungsansätze sind z.B.

Externe Links: Verweise und Links von anderen Seiten (Backlinks) sind extrem wichtige Faktoren im Bezug auf das Ranking! Je besser die Seite, welche verlinkt, gerankt ist (PageRank), umso besser wird dieser Link von den Suchmaschinen bewertet und wirkt sich entsprechend auf die eigene Platzierung aus. Alleine was Backlinks betrifft, gibt es einige Punkte zu beachten, wie beispielsweise:

  • Page Rank der jeweiligen Seite, Werte von 1-10 sind möglich
  • Linktexte, welche aus 2-4 Worten bestehen und entsprechende  Keywords enthalten
  • Linkpositionierung im Content
  • Anzahl der Backlinks im Allgemeinen
  • Themenrelevanz
  • Eintragen in Webkataloge wie ODP oder DMOZ (Achtung! Hier gibt es kostenpflichtige sowie kostenlose)
  • Interessanten Seiten mit gutem PageRank Gastartikel anbieten und Artikelverzeichnisse nutzen
  • Kontinuierlichen Linkaufbau betreiben
  • Social Bookmarking nutzen
  • Besucherverhalten – ein Punkt, der indirekt mit auf den Benutzer angepassten Content beeinflusst werden kann
  • Linktausch ist eine Möglichkeit Links zu Partnerseiten zu generieren, die mit ähnlichen Keywords gerankt sind.

Ein wichtiger Faktor – grundsätzlich bei beiden Formen der Optimierung – ist die Kontinuität. Egal ob Links oder Inhalte, es sollte immer darauf geachtet werden, dass hier eine Aktualität gegeben ist und auch immer neuer Inhalt oder neue Links hinzukommen.

So wie überall gibt es auch bei der Offpage Optimierung einige Don´ ts, die gemieden werden sollten.  Angebotene Pagerank-Dienste sowie der Eintrag in Linklisten und Gästebücher bringen oftmals nicht den gewünschten Erfolg und es ist somit von solchen Angeboten abzusehen.  Zwar sucht der Web-Crawler nach der Anzahl und Wertigkeit der Backlinks, jedoch ist es auch wichtig, dass diese aus etwa demselben Themenkreis stammend und nicht offensichtlich nur ausgetauscht wurden.

Backlinks und was muss ich machen?

Ein Link kann stets von zwei Seiten aus betrachtet werden. Von der Seite, auf welcher der Link veröffentlicht wurde, und vor der Seite aus, zu der dieser Link führt. Links zu setzen ist im Internet eine übliche Methode, um zum Beispiel die Quellen der erwähnten Informationen zu nennen.

Aber sie werden auch genutzt, um Empfehlungen an die eigenen Leser auszusprechen.

In einigen Fällen dienen die Links auch als öffentliche Lesezeichen, weil ein privater Seitenbetreiber bestimmte Inhalte wiederfinden möchte.

Links sind also gleichsam die Straßenschilder als auch die Abzweigungen auf der Datenautobahn.

Backlinks und Suchmaschinenoptimierung

Mithilfe der Links sind andere Nutzer imstande, eine Seite zu finden. Für jeden Seitenbetreiber ist es daher wünschenswert, von vielen anderen Seiten aus verlinkt zu werden. Doch auch bei der Suchmaschinenoptimierung spielen solche Backlinks, wie sie aus Sicht der Zielseite genannt werden, eine wichtige Rolle.

Mit der Eingabe bestimmter Keywords in das Search-Feld generiert der Nutzer eine Liste mit meist mehreren Millionen Domains. Die Erfahrung zeigt, dass ein Klick fast immer auf der ersten Ergebnisseite erfolgt. Kein Nutzer prüft alle Ergebnisse, bevor er sich entscheidet, er nimmt die erste URL, die passend erscheint.

Doch über die Reihenfolge in dieser Liste entscheidet nicht das Glück, sondern das Ranking der Webseiten.

Rankings und Texte Optimieren

Google und alle anderen Suchmaschinen weisen jeder Seite einen sogenannten Pagerank zu. Dieser wird aus zahlreichen Faktoren (mehr als 200!) ermittelt, die nicht alle im Detail bekannt sind. Versuche mit verschiedenen Optimierungsmaßnahmen geben aber ein recht gutes Bild darüber ab, wie die Seiten sortiert werden.

Zum einen muss natürlich das Keyword auf der Seite genannt werden, die Seite selbst muss übersichtlich und mit grammatisch korrekten Texten gestaltet werden. Und nicht zuletzt muss auch die Suchmaschine die Seite finden können. Die Suchprogramme bewegen sich dabei grundsätzlich über Links, die von anderen Seiten auf einen neuen Inhalt verweisen.

Um aufgefunden zu werden, genügt theoretisch ein einziger Backlink. Die Zeit, bis die Seite tatsächlich gefunden wird, verringert sich natürlich mit der Anzahl der Links. Doch dies ist nicht der Grund für deren Bedeutung.

Die Suchmaschinen zählen die Backlinks und werten aus, von welchen Seiten aus ein Web-auftritt empfohlen wird. Je mehr Links von Thematisch passende und gut eingestuften Seiten kommen, umso besser wird auch die Zielseite bewertet. Der entsprechende Link sollte aber einen Zusatz-wert an den Besucher bieten.

Backlinks, die von puren Linksammlungen ohne eigenen Inhalt kommen, können dagegen zu einer Abwertung (Filter oder Penalty) der Seite führen.

Linktausch erfolgreich einsetzen

Ziel einer erfolgreichen SEO-Maßnahme ist es also, die Adresse der zu optimierenden Seite auf möglichst vielen hochwertigen Seiten unterzubringen. Dies kann durch gezielten Linktausch erfolgen, bei dem aber gut auf die Inhalte der anderen Seite geachtet werden muss. Dies kann aber auch durch die Erstellung neuer Seiten geschehen, deren einziger Zweck die Generierung eines Backlinks ist. Die neue Seite sollte dazu auf die gleichen Schlüsselbegriffe optimiert werden, wie die Zielseite, und einen Text enthalten, der für einen menschlichen Leser nicht als SEO-Text erkennbar ist. Denn auch sogenannte Social Signs gehen mit in die Bewertung einer Seite ein.

Je länger ein Leser auf einer Seite verweilt, bevor er nach neuen Links sucht oder zurück zum Suchergebnis geht, umso besser scheint ihm der Inhalt zum Suchbegriff zu passen. Wenn Sie mehr über Linkaufbau und die Möglichkeiten der Link und Domain Überwachung erfahren möchten, dann Kontaktieren Sie und und wir Besprechen mit Ihnen die Tools und Maßnahmen die zu setzen sind.

5 Linkbuilding Tipps von Google (Video in Englisch)

Fotos: © rubysoho – Fotolia.com

Was sind Suchmaschinen und wie Optimiere Ich richtig?

SuchmaschinenSuchmaschinen sind heute eines der wichtigsten Instrumente, um Inhalte im Internet zu finden.

Sie helfen dabei, mit entsprechenden Suchalgorithmen diejenigen Seiten mit einer hohen Relevanz von denjenigen mit einer niedrigen Relevanz bei der Eingabe eines beliebigen so genannten Keywords zu unterscheiden.

Da die Suchmaschine inzwischen so wichtig geworden ist, gibt es zahlreiche Anbieter, die sich um die Gunst der suchenden Netzgemeinschaft streiten.

Beliebte Suchmaschinen

Unter den Suchmaschinen, die in Deutschland und Österreich am verbreitetsten sind, befinden sich weltbekannte Namen wie Yahoo!, Bing, Lycos und natürlich Google. Letzterer Konzern aus Kalifornien übertrumpft bei der Nutzerauslastung noch immer alle anderen Unternehmen spielend.

Besonders in Deutschland können die anderen Dienstleister kaum einen Fuß auf dem Markt fassen, so dass Googles Marktanteil bei über 90% liegt. Dass sich dies im Jahr 2013 ändern wird, ist nicht abzusehen – es sei denn, Microsoft verstärkt seine Bemühungen rund um Bing oder Facebook entwickelt seine Eigene Suchmaschine.

Alle anderen Anbieter sind derzeit für Google keine Gefahr.

Marktanteile der Suchmaschinen weltweit

Marktanteile Suchmaschinen Weltweit

Die Statistik zeigt die Marktanteile der Suchmaschinen weltweit. Im August 2012 entfielen rund 91,4 Prozent aller Suchanfragen auf Google

Reichweite von Suchmaschinen in Deutschland

Marktanteile Suchmaschinen Deutschland 2012

Die Statistik zeigt den Anteil der Suchmaschinen, über die im Januar 2012 Suchanfragen im Internet gestartet wurden. Die Nummer 1 Suchmaschine hat ihren Marktanteil in Deutschland auf 95,9 Prozent aller Suchanfragen ausgebaut.

Wie funktionieren Suchmaschinen?

Laienhaft ausgedrückt könnte man sich eine Suchmaschine wie einen gigantischen Index aller durchsuchbaren Seiten im weltweiten Netz vorstellen. Sobald ein Nutzer einen bestimmten Begriff eingibt – wie vielleicht „Top 10 Shops“ –, durchsucht die Suchmaschine ihren Index nach Seiten, die im Zusammenhang mit diesem Begriff als besonders relevant angesehen werden.

Wichtig anzumerken ist, dass jede Suchmaschine mit unterschiedlichen Algorithmen arbeitet. Das bedeutet, dass für jede Suchmaschine im Grunde andere Faktoren für eine gute Platzierung wichtig sind..

In dem Beispiel werden nach Eingabe des Suchbegriffs alle Webseiten angezeigt, die etwas mit die Wörter „Top 10 Shops“ zu tun haben.

Da es sich dabei wahrscheinlich um mehrere Milliarden Webseiten handelt, weist die anschließende Ergebnisliste eine entsprechende Länge auf, die niemals von einem Menschen komplett durchsucht werden kann. Das wiederum bedeutet, dass die hinteren Seiten unter keinen Umständen von echten Nutzern gefunden werden können.

Um dieses unschöne Ergebnis für die Webseiten auf diesen Plätzen zu umgehen, gibt es die so genannte Suchmaschinenoptimierung.

Was ist die Suchmaschinenoptimierung?

Da die Suchmaschinen ihre Ergebnisse in einer Art Liste nach Relevanz ordnen, ist es natürlich möglich, dieses System „auszunutzen“ und den Suchmaschinen Webseiten zu geben, deren Inhalte sie als besonders wertvoll ansehen.

Dieses Vorgehen heißt Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization, kurz: SEO. Dabei werden diverse Maßnahmen ergriffen (Mehr wie 200!), um die Webseite so darzustellen, dass sie einen wesentlich höheren Relevanz und/oder Pagerank erzielt.

Darunter fallen z.B. die häufige Nennung von bestimmten Keywords oder auch die Verwendung von verwandten Synonymen, hier bietet unser SEOlyze zum Thema Onpage (Text) Optimierung eine gute Hilfestellung.

In dem Top 10 Shops-Beispiel etwa könnte die Webseite auch mit Begriffen wie Amazon, Games, Versand, iPhone, web, kostenlos, Informationen, ipad, Bestellungen, Region oder ähnlichen Schlüsselwörtern ausgestattet werden, um einen deutlich höhere Platzierung durch die offensichtliche Verwandtschaft mit dem Thema „Top 10 Shops“ zu generieren.

Top 10 Shops

Die genauen Maßnahmen für eine komplette SEO werden in die Onpage– und Offpage-Optimierung unterteilt und sind insgesamt relativ kompliziert.

Wozu dient die Suchmaschinenoptimierung?

Für Unternehmen oder generell jede Webseite, die Umsätze durch Werbung oder den Verkauf von Dienstleistungen oder Produkten generieren möchte, ist es sehr wichtig, im Index der Suchmaschinen auf einem der vorderen Plätze zu erscheinen. Der hintere Bereich ist für die Zielgruppe nicht von Bedeutung, da nur die wenigsten Personen mehr als zwei bis drei Ergebnislisten durchsuchen.

Während für Unternehmen, die auf ihrer Webseite keine Verkäufe erzielen, zu verschmerzen ist, dass sie nicht auf den ersten Plätzen gefunden werden, leidet der Umsatz bei allen anderen profitorientierten Webseiten direkt unter einer schwachen Platzierung im Suchindex. Je besser die Richtige Platzierung zu vordefinierte Keywords, desto größer der Gewinn  – dies könnte als Faustregel festgehalten werden.

Zukünftige Entwicklung  der Investitionen in SEO

Zukünftige Entwicklung Investitionen in SEO

Die Statistik bildet die Ergebnisse einer Umfrage unter SEO-Verantwortlichen und Online-Marketing Managern führender Unternehmen der Online-Welt zu den künftigen Investitionen in die Suchmaschinenoptimierung ab. Zu Beginn des Jahres 2012 gaben 56,9 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie in Zukunft mehr in nationale SEO investieren werden als bisher.

Bemerkenswerte Suchmaschinen

Neben die schon erwähnten etablierten Unternehmen gibt es weitere nennenswerte Produkte in diesem Bereich. Altavista etwa war 1995 die erste Suchmaschine, die Text im Internet durchsucht hat. Inzwischen ist die Bedeutung der inzwischen zu Yahoo! gehörenden Suchmaschine jedoch praktisch nicht mehr vorhanden. Weiterhin gibt es mit Suchmaschinen wie MetaCrawler auch Unternehmen, die die Suchergebnisse von mehreren anderen Maschinen zusammenfassen, um eine möglichst informative Ergebnisliste anzuzeigen. Auch das funktioniert nicht immer zufriedenstellend, als Experiment ist dieses Vorgehen jedoch bemerkenswert.

In der nahen Zukunft wird die Bedeutung von Suchmaschinen und Universal Search nicht abnehmen. Im Gegenteil: Da das Internet nach wie vor wachsen wird, werden auch diese Maschinen wachsen müssen, um beispielsweise für westliche, asiatische und vielleicht afrikanische Nutzer gleichermaßen von hohem Nutzen zu sein – doch bis dahin ist es noch ein langer Weg.

Möchten Sie zum Thema Suchmaschinen und SEO mehr erfahren? Wir Beraten Ihnen gerne!

Sandbox, Was ist das und Wie komme ich raus?

Sandbox GoogleDer Begriff „Sandbox“ (Sandkiste) bezeichnet in der Informationstechnologie die Isolierung einer Software vom restlichen System während der Testphase.

Dadurch soll vermieden werden, dass aufgrund von bisher unbekannten Fehlern oder Mängeln der Software Schäden am System entstehen können.

Im Zusammenhang mit Maßnahmen des Suchmaschinenbetreibers Google ist dieser Begriff anders aufzufassen. Hier wird die Sandbox drastisch gesprochen als eine Art „Untersuchungshaft“ verstanden, in die Websites genommen werden, die sich nicht an die Regeln eines „natürlichen“ Linkaufbaus gehalten haben. 

Sandbox als Strafe für Überoptimierung?

Mutmaßungen über das Vorhandensein einer Sandbox werden im Web im Zusammenhang mit Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) bereits seit 2004 diskutiert. Spätestens seit dem Pinguin-Update im April 2012 ist allgemein bekannt, dass bestimmte Maßnahmen einer Suchmaschinenoptimierung dazu führen können, dass eine Site von Google als „überoptimiert“ eingestuft wird.

Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ungewöhnlich schnell viele Backlinks generiert wurden und die Seite – ohne ersichtlichen Nutzwert für den Besucher – auf besonders beliebte Keywords hin optimiert wurde. Diese Form der Optimierung dient allein dem Ranking der Suchmaschinen, nicht aber den Nutzern, die eine Suche starten und inhaltlich relevante Ergebnisse erwarten.

Ein Phänomen – viele Bezeichnungen

Um solche Websites ausfindig zu machen, soll Google in seinen Algorithmus einen speziellen Filter eingebaut haben, der alles, was den Verdacht auf Überoptimierung oder Spam nahelegt, zunächst einmal auf die hintersten Plätze der Ergebnislisten verweist. Anders ausgedrückt befinden sich in der Sandbox die Schlusslichter der Suchergebnisse.

Dabei kann es sich um eine dauerhafte oder um eine vorübergehende Abstufung handeln. Von Google selbst erfolgte bisher weder eine Bestätigung noch ein Dementi, doch erübrigt sich dieses ohnehin, wenn man sich mit den Richtlinien, die für die Suchmaschinenoptimierung aufgestellt wurden, intensiv befasst. Ob man es nun Sandkasten, Abstrafung oder Verlust im Pageranking nennt – das Phänomen bleibt dasselbe.

Ein Nachteil besteht allerdings in der mangelnden Transparenz, welche Maßnahmen es genau sind, die dazu führen, dass eine Website in der Sandbox landet. Es gehört viel Erfahrung dazu, diese dennoch ausfindig zu machen. Viele SEOs bewerten die folgenden Faktoren als ursächlich für den Sandbox-Effekt:

  • Eine neue Website generiert binnen kürzester Zeit viele (starke) Backlinks.
  • Eine Website erhält viele Backlinks, verfügt aber über keinen Mehrwert für die Nutzer.
  • Die Website ist ausschließlich auf starke, häufig gesuchte Keywords hin optimiert.

Spielt das Alter der Webseiten eine Rolle?

Hat der Google-Algorithmus solche Webseiten ausfindig gemacht, erscheinen sie auf dem Index weit unten und werden den Hauptkeywords zudem häufig gar nicht mehr zugeordnet. Websites hingegen, die bereits über Jahre existieren und vertrauenswürdige Backlinks erhalten haben, sind eher selten vom Sandbox-Effekt betroffen. Eine Ausnahme lässt sich nur dann feststellen, wenn die Sites über mehrere Jahre hinweg kaum Backlinks generierten und sich dieses schlagartig ändert. Geht dieser plötzliche starke Linkaufbau noch mit einer Onpage-Optimierung einher, so liegt der Verdacht nahe, dass hier auf „unnatürliche“ Weise ein höherer Wert im Pagerank erzielt werden soll.

Besonders negativ kann es sich für das Ranking einer Domain zudem auswirken, wenn ein starker, aussagekräftiger Domainname gewählt wurde (am 09-2012 hat es ein EMD Update gegeben), es der Site aber an qualitativ hochwertigem und thematisch relevantem Content mangelt.

Maßnahmen, um der Sandbox zu entkommen

Wer einmal mit seiner Webseite in der Sandbox gelandet ist, muss dennoch nicht befürchten, dass es keinen Weg zurück in die Top Ten der Google Search gibt. Der Vergleich mit einer „Untersuchungshaft“ sollte dies bereits andeuten. Denn während dieser erfolgt noch keine Verurteilung, sondern eine Isolierung zwecks Klärung des Sachverhalts.

Auf den als Sandbox bezeichneten Effekt bezogen heißt dies: Wem es gut gelingt, den Verdacht zu widerlegen, der kann sichergehen, binnen weniger Monate wieder in den normalen Suchverlauf aufgenommen zu werden. Eine Möglichkeit besteht beispielsweise darin, Backlinks von Seiten zu generieren, die als besonders vertrauenswürdig eingestuft sind und eine thematische Nähe zur eigenen Domain aufweisen.

Als zusätzliche Maßnahme können schwächere Keywords integriert werden bzw. Keyword-Kombinationen, die weniger häufig genutzt werden als die vorhandenen.

Neue Website? Keine Panik!

Gerade bei neuen Websites kommt es häufig vor, dass diese zunächst für einen Zeitraum von mehreren Monaten auf den unteren Rängen bleiben, obwohl sie bereits indexiert wurden.

Dies ist dann nicht als Sandbox-Effekt zu bewerten, sondern ein übliches Verfahren, das speziell den Suchmaschinenbetreiber Google kennzeichnet. Es besteht also kein Grund zur Panik.

Wer auf guten aussagekräftigen und uniquen Content setzt, eine benutzerfreundliche Navigation und ansprechendes Webdesign vorweisen kann, der wird mit den sogenannten White-hat-Methoden der Suchmaschinenoptimierung seinen Weg machen und braucht sich vor einem Abdriften in die Sandbox nicht zu fürchten. Wir Beraten Sie gerne!