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Was ist Reputation Management?

Als Reputation Management bezeichnet man die Beeinflussung der Inhalte im Web sowie der Ergebnislisten von Suchmaschinen mit dem Ziel, dass positive Inhalte überwiegen und negative Inhalte verdrängt werden.

Personen und Unternehmen sind heute oft Rufschädigungen im Internet ausgesetzt. So kann es sich sehr nachteilig auf die eigene Reputation auswirken, wenn man bei der Eingabe des Namens der eigenen Person oder des eigenen Unternehmens in eine Suchmaschine negative Inhalte, etwa Kommentare enttäuschter Nutzer eigener Produkte, zu sehen bekommt.

Mit Hilfe des Reputation Management kann man den eigenen Ruf im Internet kontrollieren und in problematischen Fällen Abhilfe schaffen.

Reputation ManagementZunächst umfasst das Reputation Management das stetige Monitoring des eigenen Rufs.

Dazu gehört eine regelmäßige Suche bei Suchmaschinen nach den Namen der eigenen Person und des Unternehmens, um potenzielle Probleme aufzuspüren. Auch die Kontrolle und Pflege der eigenen Profile in sozialen Netzwerken gehört zu diesem präventiven Bereich des Reputation Management. Dazu kommt die kontinuierliche Erstellung von positiven Inhalten und die SEO-Optimierung der eigenen Inhalte, um ständig bei den großen Suchmaschinen mit den offiziellen Webpräsenzen vorne in den Ergebnislisten zu stehen.

Wie können Sie Ihre Reputation verbessern?

Die Vorgehensweise bei Problemen ist von der Art des rufschädigenden Inhalts abhängig.

Sind beispielsweise in den ersten Suchergebnisse bei den großen Suchmaschinen zu negative Inhalte zu finden, so wird meist versucht, diese Inhalte durch eigens erstellte, positive Inhalte von den Spitzenpositionen zu verdrängen. Dabei werden die eigenen Inhalte oft auf verschiedenartigsten Plattformen veröffentlicht, die die Erstellung von nutzergenerierten Inhalten erlauben, wie beispielsweise soziale Netzwerke, Foren und andere Online-Communities.

Auch kann die Veröffentlichung von freundlichen Inhalten durch Bezahlung von anderen Internetnutzern sowie durch Techniken wie die Gewährung von freien Produktproben für Reviews erreicht werden. Um die eigenen Inhalte auf den Suchergebnislisten nach vorne zu bringen, werden die typischen Techniken der Suchmaschinenoptimierung (SEO) genutzt.

In einigen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass die potenziell den eigenen Ruf schädigenden Inhalte sich auf starken Medien oder Plattformen finden, die kaum von den ersten Positionen der Suchmaschinen zu verdrängen sind. Das Paradebeispiel ist hier Wikipedia, deren Artikel quasi einen Stammplatz auf den vordersten Plätzen der Suchergebnislisten besitzen.In diesem Fall wird versucht, auf den Text selbst Einfluss zu nehmen.

Sind die für den eigenen Ruf gefährlichen Angaben etwa im Wikipedia-Artikel über die eigene Person unrichtig, so können die Autoren des Artikels auf der dortigen Diskussionsseite kontaktiert werden. Im Fall von Konflikten können dem Betreiber selbst die falschen Informationen angezeigt werden. Dieser wird dann die umstrittenen Inhalte in der Regel entfernen, wenn man Belege für die Unrichtigkeit vorlegen kann. Gleiches gilt für andere große Plattformen wie große Foren und Communities.

Warum auf Probleme von Kunden eingehen?

Handelt es sich bei den negativen Inhalten um Äußerungen von enttäuschten Kunden des eigenen Unternehmens, etwa in einem Forum, so ist eine auch ethisch einwandfreie Form des Reputation Management das Eingehen auf die Probleme der Kunden über direktes Feedback, bei Offenlegung der eigenen Identität.

Dabei ist es wichtig, dass nicht aggressiv, sondern in einem konzilianten, an der Lösung des Problems interessierten Ton auf den Gegenüber eingegangen wird, so dass dieser sich verstanden fühlt. Häufig kann durch ein derartiges auf Kommunikation mit den enttäuschten Kunden ausgerichtetes Vorgehen der negative Inhalt beseitigt oder zumindest relativiert werden.

Was ist das Streisand-Effekt?

Ein häufiges Problem, mit dem man beim Reputation Management konfrontiert wird, ist der sogenannte Streisand-Effekt. Geht man bei der Beeinflussung der Reputation zu aggressiv vor, etwa mit Drohungen juristischer Konsequenzen bei Betreibern von Online-Communities, so besteht die Gefahr, dass dieses Vorgehen im Internet weiterverbreitet wird und sich negativ auf die eigene Reputation auswirkt.

Fazit über Reputation Management

Reputation Management erfordert daher ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl, um nicht das Gegenteil vom erwünschten Effekt zu erreichen. Ein auf dem Gebiet erfahrenes Team ist daher für den Erfolg dieser Maßnahme sehr wichtig, wir Beraten Sie gerne bei Ihre Reputation!