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Linkbuilding als wichtige SEO-Maßnahme erklärt

Auch wenn bei der Wertung der Suchmaschinen Inhalt inzwischen zum wichtigsten Kriterium geworden ist, bleibt eine vernünftige Suchmaschinenoptimierung noch immer entscheidend für den Erfolg. Das Linkbuilding ist zwischenzeitlich ein wenig in Verruf geraten, weil Links, die von schlechten Seiten aus auf einen verweisen, zu einer Abstufung im Ranking führen können.

Dies ist aber nicht dem Aufbau des Linknetzes selbst, sondern bloß der schlechten Auswahl der Linkpartner zuzuschreiben. Ein unüberlegter Linktausch mit Betreibern unbekannter Seiten kann tatsächlich negative Auswirkungen haben. Stattdessen sollte ein gut geplanter Linkaufbau erfolgen, bei dem die Qualität und die Relevanz der verlinkenden Seiten berücksichtigt werden.

Linkbuilding
Linkbuilding für Dein Projekt wird auf WordWeb mal anders erklärt

Google prüft die Qualität der Backlinks

Wem es gelingt einen Backlink auf einer Seite unterzubringen, die im gleichen Themengebiet angesiedelt ist wie die eigene Seite, kann von dieser Verlinkung besonders gut profitieren. Wichtig ist dabei, die Links nicht allein in der Blogroll unterbringen zu lassen, sondern einen eigenen Artikel für den Backlink zu reservieren.

Gerade wenn Freunde und Kollegen einem einen Backlink zusagen, sollte auf die Wichtigkeit des eigenen Artikels hingewiesen werden. Um die eigene Webseite durch effektives Linkbuilding im Ranking zu stärken, sollte ein Seitenbetreiber zuerst prüfen, welche anderen Seiten ihm dabei tatsächlich helfen können.

Die richtigen Ansprechpartner für Linkbuilding

Die Wichtigkeit der SEO-Maßnahmen wird in aller Regel von geschäftlichen Webseiten beachtet. Der Seitenbetreiber sollte im Netz nach Seiten suchen, die sich thematisch mit dem Gebiet beschäftigen, die für das Unternehmen relevant sind.

Ein Produzent oder Verkäufer von Tierfutter wird beispielsweise alle Seiten über Haustiere relevant finden, ein Hundefriseursalon kann sich auf Webseiten beschränken, die sich mit Hunden beschäftigen. Ein wichtiger Schritt ist es, die wichtigsten und besten Blogger und Journalisten in diesem Bereich zu finden und diese dazu zu bringen, einen Artikel über das eigene Unternehmen zu schreiben und es vor allem auch mit einem Link zu versehen.

Die beste Überzeugungsarbeit kann dabei geleistet werden, wenn man nicht nur sein eigenes Geschäft, sondern auch die Konkurrenz sehr gut kennt. Interessante Ideen für Artikel werden von vielen Schreibern gerne angenommen. Je besser ein Unternehmer also herausstellen kann, in welchen Punkten er selbst sich positiv von der Konkurrenz abhebt, desto bereitwilliger werden die Artikel mit den entsprechenden Backlinks auch veröffentlicht.

Damit ist jedoch die Liste mit möglichen Ansprechpartnern noch lange nicht erschöpft.

Sandbox, Was ist das und Wie komme ich raus?

Sandbox GoogleDer Begriff „Sandbox“ (Sandkiste) bezeichnet in der Informationstechnologie die Isolierung einer Software vom restlichen System während der Testphase.

Dadurch soll vermieden werden, dass aufgrund von bisher unbekannten Fehlern oder Mängeln der Software Schäden am System entstehen können.

Im Zusammenhang mit Maßnahmen des Suchmaschinenbetreibers Google ist dieser Begriff anders aufzufassen. Hier wird die Sandbox drastisch gesprochen als eine Art „Untersuchungshaft“ verstanden, in die Websites genommen werden, die sich nicht an die Regeln eines „natürlichen“ Linkaufbaus gehalten haben. 

Sandbox als Strafe für Überoptimierung?

Mutmaßungen über das Vorhandensein einer Sandbox werden im Web im Zusammenhang mit Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) bereits seit 2004 diskutiert. Spätestens seit dem Pinguin-Update im April 2012 ist allgemein bekannt, dass bestimmte Maßnahmen einer Suchmaschinenoptimierung dazu führen können, dass eine Site von Google als „überoptimiert“ eingestuft wird.

Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ungewöhnlich schnell viele Backlinks generiert wurden und die Seite – ohne ersichtlichen Nutzwert für den Besucher – auf besonders beliebte Keywords hin optimiert wurde. Diese Form der Optimierung dient allein dem Ranking der Suchmaschinen, nicht aber den Nutzern, die eine Suche starten und inhaltlich relevante Ergebnisse erwarten.

Ein Phänomen – viele Bezeichnungen

Um solche Websites ausfindig zu machen, soll Google in seinen Algorithmus einen speziellen Filter eingebaut haben, der alles, was den Verdacht auf Überoptimierung oder Spam nahelegt, zunächst einmal auf die hintersten Plätze der Ergebnislisten verweist. Anders ausgedrückt befinden sich in der Sandbox die Schlusslichter der Suchergebnisse.

Dabei kann es sich um eine dauerhafte oder um eine vorübergehende Abstufung handeln. Von Google selbst erfolgte bisher weder eine Bestätigung noch ein Dementi, doch erübrigt sich dieses ohnehin, wenn man sich mit den Richtlinien, die für die Suchmaschinenoptimierung aufgestellt wurden, intensiv befasst. Ob man es nun Sandkasten, Abstrafung oder Verlust im Pageranking nennt – das Phänomen bleibt dasselbe.

Ein Nachteil besteht allerdings in der mangelnden Transparenz, welche Maßnahmen es genau sind, die dazu führen, dass eine Website in der Sandbox landet. Es gehört viel Erfahrung dazu, diese dennoch ausfindig zu machen. Viele SEOs bewerten die folgenden Faktoren als ursächlich für den Sandbox-Effekt:

  • Eine neue Website generiert binnen kürzester Zeit viele (starke) Backlinks.
  • Eine Website erhält viele Backlinks, verfügt aber über keinen Mehrwert für die Nutzer.
  • Die Website ist ausschließlich auf starke, häufig gesuchte Keywords hin optimiert.

Spielt das Alter der Webseiten eine Rolle?

Hat der Google-Algorithmus solche Webseiten ausfindig gemacht, erscheinen sie auf dem Index weit unten und werden den Hauptkeywords zudem häufig gar nicht mehr zugeordnet. Websites hingegen, die bereits über Jahre existieren und vertrauenswürdige Backlinks erhalten haben, sind eher selten vom Sandbox-Effekt betroffen. Eine Ausnahme lässt sich nur dann feststellen, wenn die Sites über mehrere Jahre hinweg kaum Backlinks generierten und sich dieses schlagartig ändert. Geht dieser plötzliche starke Linkaufbau noch mit einer Onpage-Optimierung einher, so liegt der Verdacht nahe, dass hier auf „unnatürliche“ Weise ein höherer Wert im Pagerank erzielt werden soll.

Besonders negativ kann es sich für das Ranking einer Domain zudem auswirken, wenn ein starker, aussagekräftiger Domainname gewählt wurde (am 09-2012 hat es ein EMD Update gegeben), es der Site aber an qualitativ hochwertigem und thematisch relevantem Content mangelt.

Maßnahmen, um der Sandbox zu entkommen

Wer einmal mit seiner Webseite in der Sandbox gelandet ist, muss dennoch nicht befürchten, dass es keinen Weg zurück in die Top Ten der Google Search gibt. Der Vergleich mit einer „Untersuchungshaft“ sollte dies bereits andeuten. Denn während dieser erfolgt noch keine Verurteilung, sondern eine Isolierung zwecks Klärung des Sachverhalts.

Auf den als Sandbox bezeichneten Effekt bezogen heißt dies: Wem es gut gelingt, den Verdacht zu widerlegen, der kann sichergehen, binnen weniger Monate wieder in den normalen Suchverlauf aufgenommen zu werden. Eine Möglichkeit besteht beispielsweise darin, Backlinks von Seiten zu generieren, die als besonders vertrauenswürdig eingestuft sind und eine thematische Nähe zur eigenen Domain aufweisen.

Als zusätzliche Maßnahme können schwächere Keywords integriert werden bzw. Keyword-Kombinationen, die weniger häufig genutzt werden als die vorhandenen.

Neue Website? Keine Panik!

Gerade bei neuen Websites kommt es häufig vor, dass diese zunächst für einen Zeitraum von mehreren Monaten auf den unteren Rängen bleiben, obwohl sie bereits indexiert wurden.

Dies ist dann nicht als Sandbox-Effekt zu bewerten, sondern ein übliches Verfahren, das speziell den Suchmaschinenbetreiber Google kennzeichnet. Es besteht also kein Grund zur Panik.

Wer auf guten aussagekräftigen und uniquen Content setzt, eine benutzerfreundliche Navigation und ansprechendes Webdesign vorweisen kann, der wird mit den sogenannten White-hat-Methoden der Suchmaschinenoptimierung seinen Weg machen und braucht sich vor einem Abdriften in die Sandbox nicht zu fürchten. Wir Beraten Sie gerne!